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Nassrasierer

Nassrasierer – die gründliche Art der Gesichtspflege

Es mag zwar immer wieder behauptet werden, dass ein 3-Tage-Bart beim Mann sexy und attraktiv sein soll, nur die Wirklichkeit sieht meist anders aus. Ein Mann, der auf sein Äußeres achtet und stets gepflegt und gut rasiert ist, der hat bei den Frauen viel bessere Chancen. Damit die Rasur auch gut gelingt, benötigt man natürlich das passende Handwerkszeug und damit die Rasur auch wirklich gründlich gelingt, greift man besser zu einem Nassrasierer.

Die Geschichte über die Rasur des Mannes ist beinahe so alt wie die Geschichte der Menschheit. Seit der Erfindung der ersten Werkzeuge wurden auch schon solche gefertigt, die Männer für die Rasur benutzen konnten. Waren die ersten Rasierer noch meist aus Stein gefertigt, so wurden schon bald Klingen aus Metall benutzt. Allerdings waren die ersten Nassrasierer (Rasiermesser) in der Handhabung noch nicht so einfach, so dass man zumeist den Barbier aufsuchen musste, der einem dann die Barthaare entfernte.

Erst mit der Erfindung der Rasierklinge durch den Amerikaner Gillette konnten die ersten Nassrasierer gefertigt werden, die einem die tägliche Rasur zu Hause ermöglichten. Diese ersten Exemplare, sogenannte Rasierhobel, wurden schon Anfang des 20 Jahrhunderts gefertigt aber erst im zweiten Weltkrieg traten sie den Siegeszug in den Alltag des Mannes an. Sie wurden zumeist von den amerikanischen Soldaten verwendet, die sich den Bart entfernten, damit die Verwendung der Gasmasken für sie sicherer (luftdichtes Abschließen an der Gesichtshaut) war.

Nassrasierer von heute verwenden nicht mehr nur eine Rasierklinge, nein, es gibt bereits Exemplare mit 3, 4 oder 5 Klingen, die eine gründliche Rasur versprechen. Moderne Nassrasierer verfügen sogar zusätzlich über einen Batterieantrieb, der Mikroimpulse an die Klingen sendet und die Rasur sanfter erscheinen lässt.