Rasierschaum ist heute sowohl für den Mann als auch die Frau ein unverzichtbares Accessoire der täglichen Toilette. Ganz gleich, ob mit Seife und Bürste wie zu Großvaters Zeiten aufgetragen oder als moderne Lösung der Sprühdose entnommen, der weiche Schaum erfüllt stets die gleichen aber nicht minder wichtigen Aufgaben.
So bildet der Rasierschaum einen Gleitfilm zwischen Haut und Klinge, ermöglicht so in erster Linie einen gleichmäßigen Zug, ohne dass der Rasierer an der Haut „festklebt“ und verhindert so Verletzungen, die meist schmerzhaft brennen und manchmal sogar gefährlich sein können – nicht zuletzt, weil eine Entzündung möglich ist. Hier leistet der Schaum sogar erste Hilfe: Der pH-Wert des Schaums vernichtet bereits einen Großteil eventuell vorhandender Bakterien und Krankheitserreger.
Darüber hinaus werden Haare und Bartstoppeln beim Einschäumen durch die gleichmäßigen massierenden Bewegungen aufgerichtet und bleiben im festen Schaum stehen, wodurch ein sauberes Rasieren mit wenigen Zügen gewährleistet wird. Denn jeder Zug mit der scharfen Rasierklinge reizt die Haut – je besser die Klinge daher dicht über die Haut gleiten kann, desto weniger Reizungen treten auf.
Rasierschaum sollte reichlich, aber nicht übermäßig aufgetragen werden – genug, um alles abzudecken und ein Rasieren ohne Nachseifen zu ermöglichen, nicht zuviel, damit Sie noch die Übersicht behalten – das gilt besonders für solche, die filigrane Muster in Bart oder Haare rasieren möchten und daher genau aufpassen müssen.
Nach der Rasur sollten Reste des Seifenschaums mit klarem Wasser abgespült werden und die Haut mit einer sanften Lotion gepflegt werden. Alkoholhaltige Lotionen oder After Shaves sind übrigens nicht zu empfehlen, da sie den empfindlichen natürlichen Säureschutz der Haut angreifen.
