Sie sind eigentlich aus dem Badhaushalt eines Mannes kaum noch wegzudenken, die Rasierklingen. Auch wenn bei vielen Männern schon die Technik in Form eines Elektrorasierers Einzug gehalten hat, so hat fast jeder Mann auch noch einen Reserverasierapparat in Form eines Nassrasierers im Schrank. Schließlich ist der Umgang mit der Rasierklinge unumgänglich, wenn es mal besonders gründlich werden soll.
Früher gingen die Männer zum Rasieren zum Barbier, und auch dort wurden sie mit der Rasierklinge bearbeitet und vor der Zeit dieser superscharfen Gegenstände kam noch das gute alte Rasiermesser zum Einsatz. Die Rasierklinge im heutigen Sinne wurde Ende des 19. Jahrhunderts von King C. Gillette erfunden. Mit seiner Idee eine Klinge in einen Apparat zu stecken – den sogenannten Rasierhobel – hat er in jedem Fall vielen Männern schon damals sehr geholfen. Mit der Erfindung der Rasierklinge war es den Männern zum ersten Mal möglich, sich endlich problemlos zu Hause zu rasieren, der Gang zum Barbier war damit nicht mehr nötig, was die Kasse natürlich schonte.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil der Rasierklinge gegenüber dem herkömmlichen Rasiermesses, ist der hygienische Aspekt. Eine Rasierklinge kann nach einmaligen Gebrauch ausgetauscht und entsorgt werden und das auch noch kostengünstig, das wäre bei gleicher Verfahrensweise mit einem Rasiermesser eine äußerst kostspielige Angelegenheit.
Aber Rasierklingen werden nicht nur dazu benutzt, wofür sie von ihrem Erfinder eigentlich gedacht waren. Die Rasierklinge hat längst Einzug in andere Bereiche gehalten, die mit der Rasur rein gar nichts zu tun haben. Man verwendet sie z. B. bei Bauzeichnungen zum Korrigieren, indem man mit der Rasierklinge über die entsprechende Stelle der Zeichnung kratzt und damit die Zeichentusche entfernt.
